Rügener Heilkreide

REGIONALE PRODUKTE DER INSEL RÜGEN

Produkte made auf Rügen werden weltweit vertrieben. In einem Regal eines neuseeländischen Marktes zum Beispiel finden sich die Dosen mit Hering in Tomatensauce und Co. des Sassnitzer Unternehmens Rügenfisch. Auch der Rügener Badejunge hat sich in den vergangenen Jahren zum meistverkauften Camembert Deutschlands entwickelt und wird exportiert. Ein weiteres Beispiel sind die Molkereiprodukte der Rügener Inselfrische. Aber auch das Fleisch der Rinder, Rudenlämmer und rauhwolligen pommerschen Schafe, Honig, Eier, Produkte aus original Rügener Sanddorn oder Heilkreide, das Geflügel von Bauer Kliewe, der Rügen-Whiskey aus der Strandburg in Alt Reddevitz oder die mehrfach ausgezeichneten und mit dem Biosiegel versehenen Edelbrände und Liköre der Lieschower Destillerie u.v.m. sind nicht nur auf der Insel ein Renner sondern haben sich auch in den Regalen der Supermärkte zahlreicher Großstädte der Republik etabliert.

Das „weiße Gold“ Rügens wird sie genannt, die Dreikronen Heilkreide. Das feine, schneeweiße Material, 67 Millionen Jahre alt, das die Haut reinigt, den Körperärmt und entschlackt, Schmerzen lindert und noch ganz nebenbei eine zarte Haut zaubert, wird auf Deutschlands größter Insel in medizinischen- und kosmetischen Einrichtungen sowie zahlreichen Hotels genutzt. Für viele Anwendungen des Spa Menü wird die Naturkosmetik beispielsweise im Ambra Spa des 4 Sterne Superior Wellnesshotel Bernstein in Sellin genutzt. Einer Studie nach ist bei der Verwendung der Heilkreide eine deutliche Verbesserung des Allgemeinzustandes zu beobachten.
Eine Übersicht der Praxen und Hotels finden Sie in einem Flyer, der in allen Kurverwaltungen und Tourist-Infos erhältlich ist und auch auf der Webseite www.heilkreide.de eingesehen werden kann.
Nach dem Sturm ist vor dem Fund: Immer wenn der Wind besonders kräftig weht und hohe Wellen an die Strände trägt, ist die Chance besonders groß, dass mit dem Seegras und den Sedimenten auch hübscher Bernstein angelandet wurde. Daher machen sich die Schatzsucher schnell auf und laufen mit geneigtem Haupt den Spülsaum ab – den bräunlich-gelben Stein fest im Blick. Wem das Glück nicht hold ist, der kann inselweit in den Fachgeschäften fündig werden und das Gold der Ostsee in Form eines Ringes oder Kettenanhängers mitnehmen.
Früher nur als hübsches Gewächs in Strandnähe oder an Hochufern angesehen und nur von wenigen Insidern zur Ernährung genutzt, boomt heute die Vermarktung der Frucht. Und das aus gutem Grund: Die Beeren weisen nämlich einen ungewöhnlich hohen Vitamin-C-Gehalt auf. Davon Träumen Zitrone, Orange und CO. Von Anfang August an bringt die Pflanze dann die für sie so charakteristischen ovalen orangeroten bis gelben Beeren hervor, die geerntet und zum Beispiel köstlichen Säften, Gelees und Bonbons verarbeitet.

Einen Überblick aller Produzenten sowie der mit dem Zertifikat „Regionale Esskultur“ ausgezeichneten gastronomischen Unternehmen bietet die neu aufgelegte kleine Broschüre des Vereins „Rügen schmecken & genießen“, die in den Inselinformationen sowie bei den verschiedenen Mitgliedern des Rügen Produkte Verein zum Mitnehmen ausliegt.

www.ruegenprodukte.de.