BAABE/GÖHREN

Ostseebad Baabe

Baabe punktet nicht nur mit seinem fast 30 Meter breiten und zwei Kilometer langen Sandstrand und seine Promenade nach Göhren, sondern auch mit dem schönen Waldgebiet namens Baaber Heide, das sich zwischen den beiden Orten erstreckt und besonders bei Läufern und Nordic Walkern beliebt ist. Radler und Wanderfreunde finden hier zudem auf der alten Poststraße den direkten und schnellsten Weg zum Ostseebad Göhren. Ein Muss für alle Besucher ist das Schlendern durch die Strandstraße von der Ortsmitte bis zum Oststrand und ein Abstecher zum Fischerstrand und der Kurverwaltung im Haus des Gastes.

Der Seglerhafen am Bollwerk – im Westen des Ortes gelegen – zieht nicht nur einheimische Schiffseigner an, sondern auch zahlreiche Gästesegler. Urlauber, die mit der Weißen Flotte eine Tour hinter sich haben und hier wieder anlanden oder kurz vom Tritt in die Pedale pausieren, setzen sich gern mal für einen Kaffee und einen Happen vom Fischimbiss auf eine Bank und beobachten das Treiben, das von Rüganern genannte „Hafenkino“, oder halten auf der Terrasse des Hotels „Solthus“ bei einer Stärkung die Nase gen Sonne.

Alte Fischerhäuser und Villen im Stil der Bäderarchitektur wurden in den vergangenen Jahren liebevoll restauriert, und auch die Neubauten fügen sich harmonisch in das Ortsbild ein. Baabe ist sehr abwechslungsreich, wie die ganze Halbinsel Mönchgut, auf der sich das Ostseebad befindet. Auf der einen Seite der Bodden mit dem Bollwerk und dem alten Dorf, auf der östlichen Seite des Ostseebades Hotels und Pensionen, Restaurants und Cafés, Strand und Promenade.


Ostseebad Göhren

Nach Göhren gelangen Sie von Baabe aus in etwa 20 Gehminuten von Baabe aus über die Promenade oder direkt am Strand entlang. Die Seebrücke erreicht, eröffnet sich von dieser ein fantastischer Blick über die Ostsee bis hin zur Insel Oie und dem berühmten Findling Buskam, auf die Küste von Sellin und Binz bis in den Inselnorden nach Sassnitz und die Kreideküste. Von der Seebrücke legen täglich Ausflugsdampfer zu diesen ab und machen u. a. Station an den Seebrücken von Sellin und Binz. Unsere Empfehlung: Besuchen Sie auch die Mönchguter Museum mit den vier Standorten Museumshof, Heimatmuseum, Rookhus und Küstenfrachter Luise am Südstrand, die mit vielen Exponaten und Sonderausstellungen ein Stück Mönchguter Geschichte erzählen.

Highlights:

Bernsteinpromenade, Kurmuschel, Seebrücke und Buskam
Zur Internationalen Gartenbauausstellung 2003 wurden das gesamte Areal am Göhrener Nordstrand mit Kurplatz, der unter Denkmalschutz stehenden Kurmuschel und die drei Kilometer lange Bernsteinpromenade mit Labyrinth und Wasserspielen umgestaltet. In unmittelbarer Nähe des Kurparks befindet sich die 270 Meter lange Seebrücke. Über die See Richtung Osten geblickt, entdecken Sie die Rügen vorgelagerte Insel Oie und den unweit des Strandes im Wasser ruhenden Findling Buskam, einen slawischen Gottesstein. Mit einem Volumen von 600 Kubikmetern und einem Umfang von 40 Metern ist er der größte bisher in Deutschland gefundene Findling. Ein Drittel dessen ragt etwa 300 Meter vor der Küste aus dem Wasser heraus. Er ist umgeben von weiteren Findlingen, die jedoch durchweg wesentlich kleiner und praktisch ständig unter Wasser sind. Auf der linken Seite der Seebrücke zieht sich die Küste von Sellin über Binz bis nach Sassnitz und Stubbenkammer. Die drei Orte laufen übrigens auch verschiedene Reedereien mit ihren Ausflugsdampfern von der Seebrücke aus bei ihren täglichen Touren zu den Kreidefelsen an.

Kirchberg
Die Göhrener Kirche ist im Vergleich zu den anderen sakralen Bauten auf der Insel ein wirklich junges Bauwerk. Aber vom Kirchberg aus können Sie einen wunderbaren Ausblick über den südlichen Teil des Mönchguts genießen, Bodden und Ostsee sehen, bei guter Sicht sogar bis hinüber nach Usedom. Obwohl keine Ausgrabungsergebnisse vorliegen, wird das in exponierter Einzellage errichtete Hügelgrab „Speckbusch“ direkt neben der Kirche wegen seiner Größe und Form in die Bronzezeit (1800-600 v. Chr.) datiert.

Ausblick vom Turm des Hotel Hanseatic
Einen traumhaften Blick über das Ostseebad und die Küste Richtung Norden bietet der öffentlich zugängliche Turm des Hotel Hanseatic. Vorausgesetzt, es findet nicht gerade eine Trauung im Turmzimmer statt, können alle „Weitsichtigen“ hier einen fantastischen Ausblick genießen und als Urlaubserinnerung fotografieren.

Ein Ort, zwei Strände
Das Ostseebad bietet seinen Sommergästen gleich zwei Möglichkeiten für einen perfekten Strandurlaub. Zum einen lädt der Naturstrand im Süden zu entspannten Stunden am Meer. Hier allerdings sollten Sie, eingestellt auf einen langen Strandtag, ausreichend Verpflegung mitnehmen, denn Gastronomie und sanitäre Einrichtungen gibt es hier nicht. Anders am Nordstrand, links und rechts der Seebrücke. Hier herrscht deutlich mehr Trubel, gibt es Cafés, Restaurants, Eisbuden, kleine Geschäfte und WCs. Auch die Aktiven unter Ihnen sind hier richtig. Denn am Sportstrand „Tiki Beach“ gibt es täglich bis Mitte September ein breites Sportangebot mit Skimboarden, Strandfußball und -volleyball, Tauziehen und vielen weiteren Möglichkeiten. Auch Riesenwasserrutsche und ein Ritt auf der Ostsee mit der vom Motorboot gezogenen Banane stehen zur Verfügung.

Tipp: Die Ostseebäder Göhren, Sellin und Baabe sorgen gemeinsam mit der Rügener Personennahverkehrs GmbH (kurz RPNV) für mobile Gäste. Gegen Vorlage einer gültigen Kurkarte der Orte können Sie die Busse, die zwischen den Orten verkehren, kostenlos nutzen.